Mit großer Freude und nicht geringem Stolz darf ich heute bekanntgeben, dass das Stadtgymnasium Dortmund das „Qualitätssiegel 2025“ im Rahmen von Erasmus+ erhalten hat. Diese Auszeichnung würdigt Schulen, die sich in außergewöhnlicher Weise für internationale Mobilitätsprojekte engagieren – und genau dieses Engagement prägt unser Schulleben seit Jahrzehnten.
Bereits seit 1999 nimmt unsere Schule kontinuierlich an Projekten im europäischen Ausland teil und hat seither immer wieder das Siegel Erasmus+ verliehen bekommen. Diese langjährige Anerkennung verdeutlicht, dass internationale Zusammenarbeit, interkultureller Austausch und europäische Werte bei uns nicht nur theoretische Ziele sind, sondern gelebte Realität.
Dabei sind wir nicht nur Teilnehmende, sondern auch aktive Gestalter: Unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte haben in den vergangenen Jahren immer wieder eigene Beiträge geleistet, Workshops entwickelt und durchgeführt und damit maßgeblich zur Realisierung internationaler Projekte beigetragen. Diese aktive Rolle zeigt, wie stark europäisches Denken und Mitgestalten im Profil unserer Schule verankert ist.
Das „Qualitätssiegel 2025“ bestätigt nun erneut, dass wir auf diesem Weg beispielhaft vorangehen. Es ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, über den eigenen Horizont hinauszublicken, Sprachen und Kulturen unmittelbar zu erleben und sich als aktive Bürgerinnen und Bürger Europas zu verstehen. Dies steht im direkten Einklang mit unserem Leitbild, das junge Menschen zu weltoffenen, verantwortungsbewussten und empathischen Persönlichkeiten ermutigt.
Während die Kolleginnen und Kollegen schon immer von dem internationalen Austausch (oder Netzwerken) profitieren, kommt bei der neuen Projektkonzeption hinzu, dass Teilnahmen an internationalen Fortbildungen und Hospitationen im Rahmen von Erasmus + realisiert werden können.
So reisten in diesem Jahr erstmals auch drei Kolleginnen und Kollegen im Rahmen von Erasmus+ nach Estland und Finnland – Länder, die in der internationalen PISA-Studie regelmäßig Spitzenplätze belegen. Die dort gewonnenen Einblicke in innovative Unterrichtskonzepte, digitale Lernkulturen und schulorganisatorische Strukturen bereichern unser Kollegium nachhaltig.
Diese neuen Perspektiven wirken unmittelbar in unsere Schulentwicklung hinein: Sie inspirieren uns, Unterricht weiterzudenken, Lernprozesse individueller zu gestalten und nachhaltige Innovationen anzustoßen. Der Austausch mit Schulen, die europaweit als Vorreiter gelten, stärkt unsere Arbeit und trägt dazu bei, die hohen Ansprüche unseres Leitbildes kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die mit großem Engagement an den Projekten beteiligt sind. Mein besonderer Dank gilt aber auch unseren Schülerinnen und Schülern, deren Kreativität, Offenheit und Begeisterung viele der europäischen Projekte erst möglich machen.
Mit dem Qualitätssiegel 2025 gehen wir gestärkt und voller Motivation in neue Vorhaben – und freuen uns darauf, auch in den kommenden Jahren gemeinsam Europa zu gestalten.
Stefanie Klimasch
(Schulleiterin)

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