Am 13.03.2026 wurde es am Stadtgymnasium wieder π-tastisch!
Da der eigentliche Pi-Day in diesem Jahr auf ein Wochenende gefallen wäre, verlegten wir unsere Feier kurzerhand auf den Freitag, schließlich wäre es ziemlich irrational gewesen, so einen besonderen Tag nicht gemeinsam in der Schule zu feiern.
Schon beim Betreten der Schule war klar: Heute dreht sich alles um π. Das Motto des Tages war Pink, und das konnte man wirklich überall sehen. Viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer erschienen in pinker Kleidung. Zwei Lehrerinnen gingen sogar noch einen Schritt weiter und färbten sich extra für den Tag die Haare pink. Überall hingen π-Memes: an Wänden, Türen, Tischen oder sogar auf T-Shirts und sorgten schon am Morgen für gute Laune.
Für die passende Stimmung lief in den Pausen π-Musik durch die Schule. Dazu gab es zahlreiche Mitmachaktionen: Besonders beliebt waren π-Seilspringen, π-Hula-Hoop und π-Basketball, bei denen Bewegung und Mathematik auf kreative Weise zusammenkamen.
Natürlich durfte auch das Essen nicht fehlen. Die Q1 hatte fleißig vorbereitet und versorgte alle mit leckeren Snacks. Besonders begehrt waren Pizzaschnecken, Pita, Waffeln und viele weitere Köstlichkeiten, die schneller verschwanden, als man „3,14159″ sagen konnte. Parallel dazu gab es ein besonderes Highlight für die Lehrkräfte: ein gemütliches Lehrer-Picknick mit reichlich Essen und entspannter Atmosphäre.
Eine besondere Freude bereitete zudem der Besuch zweier Ehemaliger: Nils Margott und Lennard Bartels nutzten den Pi-Day, um ihre alte Schule wiederzusehen. Die Wiedersehensfreude mit ihren früheren Lehrkräften, darunter auch Martin Wind, war deutlich spürbar. Nils, der im vergangenen Jahr seinen Master in Fahrzeugentwicklung an der FH Dortmund abgeschlossen hat und inzwischen als Projektingenieur für Hochspannungs-Erdkabel bei Amprion arbeitet, blickte dabei auch auf seine Schulzeit zurück: „Es ist ein komisches, aber schönes Gefühl, wieder hier zu sein. Die Stimmung ist großartig, und das Picknick der Q1 ist wirklich toll geworden!”

Ein ganz besonderes Erlebnis hatten auch die neuen Fünftklässler. Die Mathe-AG hatte sich intensiv vorbereitet und führte in der ersten Doppelstunde kleine, spannende Führungen durch. In Gruppen konnten die jüngsten Schülerinnen und Schüler die Welt der Mathematik entdecken, ein gelungener Einstieg, der bei vielen für Begeisterung sorgte.
Auch die Lehrkräfte wurden überrascht: In der ersten großen Pause präsentierten die Schülerinnen Lujain und Sadyah (Q2) ein kreatives Experiment zum Thema Unendlichkeit. Die Unendlichkeit, die sonst nur abstrakt erscheint, wurde greifbar. Eine Lehrerin staunte begeistert: „Die Unendlichkeit, die man sich normalerweise nur vorstellen kann, konnte man hier tatsächlich anfassen!”
Doch auch die Schülerinnen und Schüler selbst beschäftigten sich mit großen Fragen. In kleinen Gesprächsrunden wurde gemeinsam über die Zahl π philosophiert: „Was würdet ihr ewig machen?”, „Was macht euch wirklich Spaß?” Die Antworten waren sehr vielfältig:von Musik hören über Zeit mit Freunden verbringen bis hin zu… natürlich: Mathematikaufgaben lösen.
Dass Mathematik und besonders die Zahl π manchmal an den überraschendsten Orten auftauchen, zeigte eine kleine Geschichte aus dem letzten Jahr: Einige Fünftklässler präsentierten damals stolz einen Ast mit den Worten: „Wir haben die Zahl Pi gefunden!” und tatsächlich erinnerte dessen Krümmung verblüffend an das π-Symbol. Seitdem begleitet diese Entdeckung den Unterricht als charmantes Beispiel dafür, dass Mathematik überall steckt: in der Natur, in der Schule und in unseren Köpfen.


Ein weiterer Anziehungspunkt waren zwei große Vasen, gefüllt mit unzähligen bunten Kügelchen, die im Sonnenlicht schimmerten. Hier durfte geschätzt werden: Wie viele Kugeln befinden sich wohl darin? Doch das Zuschauen allein reichte vielen nicht, die Versuchung war einfach zu groß. „Man konnte gar nicht anders, als sie zu berühren!”, lachte eine Schülerin. Die leuchtenden Kügelchen entwickelten schnell eine fast magische Anziehungskraft und sorgten für strahlende Gesichter bei Groß und Klein.
Am Ende war sich eigentlich jeder einig: Der Pi-Day war ein voller Erfolg. Mit pinker Dekoration, kreativen Aktionen, gutem Essen und jeder Menge π-Witzen wurde einmal mehr gezeigt, dass Mathematik weit mehr ist als Formeln – nämlich lebendig, überraschend und richtig unterhaltsam.
Oder kurz gesagt: Der Tag war fast so unendlich gut wie die Nachkommastellen von π.
Weiter Fotos des Tages sind in unserer Mediengalerie zu finden.
Text: Alma (Q1)
Fotos: H. Lange & T. Arngold

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