In der diesjährigen Projektwoche zum Schulsanitätsdienst am Stadtgymnasium Dortmund hatten wir die Möglichkeit, unsere Kenntnisse in Erster Hilfe und im richtigen Verhalten in Notfällen zu vertiefen. Der Schulsanitätsdienst besteht aus SuS, die anderen SuS helfen, wenn es in der Schule zu Verletzungen oder gesundheitlichen Problemen kommt.
Wir begannen mit der Erkennung verschiedener Krankheitsbilder (z. B. eines epileptischen Anfalls) und dem Umgang mit entsprechenden Symptomen. Außerdem lernten wir, die stabile Seitenlage bei bewusstlosen Personen anzuwenden, um die Atemwege freizuhalten. Für den Fall, dass eine Person nicht atmet, übten wir die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW). Obwohl diese Technik viel Kraft erfordert, konnten am Ende alle die HLW über zwei Minuten lang durchführen. Auch den Umgang mit einem Defibrillator lernte jede Person.

Am letzten Tag übten wir die Versorgung von Wunden, etwa bei starken Blutungen oder Knochenbrüchen. Nach jeder Unterrichtseinheit führten wir Fallbeispiele durch, um unser Verhalten in unterschiedlichen Situationen zu trainieren. Insgesamt war dies eine sehr wertvolle Erfahrung, bei der wir wichtige Fähigkeiten gelernt haben, die Leben retten können. Wir danken dem DRK (Deutsches Rotes Kreuz) für die Unterstützung.

Text: Almina Türkmen (8c)