Am Montag, den 09.02.2026 besuchten wir die Synagoge und erfuhren Näheres über die Religion. Eine sehr freundliche Frau kam uns entgegen und führte uns im Gebäude herum. Wir lernten Vieles über die Pflichten und Regeln im Judentum, woran sie glauben und wieso und wie sie beten. Außerdem hat sie uns erklärt, wie ein Jüdischer Gottesdienst ausschaut und abläuft. Die Feste wie beispielsweise Sabbat, Chanukka oder Jom Kippur lernten wir kennen, ebenfalls erzählte sie, wieso, wie und wann diese Feste gefeiert werden. (Nora Choho, Samia Bouyakoub, Dujana Al-Masri, Denzel Chidolue Nwofor, Firat Vural)

Am Dienstag waren wir in der Sultan-Ahmet-Moschee in Hörde. Wir wurden von einer Religionsbeauftragten durch die Moschee geführt. Sie hat uns den Gebetssaal gezeigt und uns viel über die Moschee erzählt, wie z.B., dass die Moschee erst zehn Jahre alt ist, also relativ neu. Es gab mehrere wichtige Einrichtungsgegenstände, wie die Predigtkanzel (Minbar) oder die Gebetsnische (Mihrab). Außerdem hat sie uns den zweiten Stock gezeigt, da im Islam Frauen und Männer getrennt beten. In der Moschee haben wir alle viel gelernt. (Jamal Janocha)

Am Mittwoch besuchten wir die Franziskaner-Kirche. Von außen wirkte sie groß und imposant. Als wir die Kirche betreten haben, bekamen wir eine Führung von einem netten Franziskaner-Mönch. Zuerst bekamen wir allgemeine Informationen zur Kirche. Danach wurden uns viele Bilder, das Taufbecken und die Beichtstühle gezeigt. Wir haben erfahren, dass im Tabernakel der Schatz der Kirche aufbewahrt wird – nämlich die Hostien. Auch in der Sakristei verbergen sich kostbare Schätze wie Messgewänder oder Monstranzen. In der oberen Etage befand sich eine große Orgel – der Mönch spielte uns eine schöne Melodie darauf vor. (Faruk Cosgun, Raid Nuradinovic, Abdullah Diallo, Mashrafi Howlader, Jassim Chanout Benayad, Yosuf Ebrahim)

Am Donnerstag sind wir in der Schule geblieben und haben an vier Stationen gelernt. Am Anfang haben die Lehrerinnen Gegenstände zu den drei Gotteshäusern mitgebracht, die wir den drei Religionen zuordnen sollten. Die Stationen waren Judentum, Islam, Christentum und eine Station, wo wir die drei Religionen verglichen haben. Beim Judentum haben wir Aufgaben über die wichtigsten Feste bearbeitet und Gegenstände kennengelernt, die zum Fest Sabbat gehören. Beim Islam haben wir einen Lückentext über die fünf Säulen des Islams ausgefüllt und ein Arbeitsblatt über das Innere sowie das Äußere einer Moschee beschriftet. Beim Christentum haben wir die Gegenstände einer evangelischen und einer katholischen Kirche kennengelernt und Texte darüber gelesen. Bei der vierten Station haben wir die drei Religionen verglichen, indem wir mit Hilfe von Lückentexten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet haben. (Maraam Bengharda Charroud, Maryam Majedzadeh)

Die Projektwoche haben wir mit einem Film über den Ablauf der verschiedenen Gottesdienste bei einem gemütlichen Frühstück ausklingen lassen.