Wie aus einer Mücke ein Elefant wurde – die Projektfahrt nach Amsterdam

Es begann mit einer netten Vorstellung in der achten Klasse, nebenbei im evangelischen Religionsunterricht bei Frau Piontek. Im Rahmen des Themas „Religion und Nationalsozialismus“ waren wir sehr an der Geschichte Anne Franks interessiert. Der Vorschlag unserer Lehrerin blieb nur unterbewusst hängen, der Unterricht musste weitergehen. Die Idee setzte sich aber in unseren Köpfen fest. Der Wunsch nach einer Projektfahrt blühte dann zwei Jahre später in der EF wieder auf.

Zu Beginn der Q1 startete die heiße Phase. Nachdem wir Herrn Büker mit ins Boot geholt und genug Leute zusammenbekommen hatten, buchten wir die Fahrt. Am 16. Februar 2018 ging es los. Angekommen in Amsterdam stand zuerst eine Grachtenfahrt auf dem Plan. Begleitet von einem netten Audioguide lernten wir dann einiges über die wunderschönen Sehenswürdigkeiten und Grachten Amsterdams. Dann kamen wir zum Hauptprogrammpunkt unserer Fahrt, der gleichzeitig ihr Auslöser war: dem Anne-Frank-Haus.

Dort konnten wir Religion und Kultur hautnah erleben, uns vorstellen, wie Anne Frank gelebt haben muss. Es berührte uns alle sehr zu sehen, wie ein Mädchen in unserem Alter versteckt gelebt hat. Am Samstag waren wir dann im Reijksmuseum. Eine sehr beeindruckende Kunstgalerie, in der auch diverse Statuen und Schmuck zu sehen sind. So konnten wir weitere Eindrücke über Van Gogh oder Rembrandt bekommen. Leider hatten wir dort nur eine Stunde. Zu unserer Freude hatten wir viel Freizeit. So konnten wir Amsterdam in Ruhe gemeinsam erkunden. Sei es lokale Spezialitäten zu probieren oder einfach durch die Grachten und Gassen zu laufen.

Amsterdam hat eine traumhaft schöne Architektur, schöne Gassen mit kleinen Lädchen und viele kulinarische Köstlichkeiten. Ein bisschen verstörend war der Geruch von Gras überall, aber es schien das normalste der Welt zu sein. Insgesamt sieht man hier, welche Dimension der Wille irgendetwas zu tun haben kann: eine gelungene Projektfahrt.

 

Text: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1
Bilder: Carsten Büker, Marion Piontek

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