Studienfahrt nach Valencia

Für uns Schülerinnen und Schüler des Biologie- und Sport-Leistungskurses ging es für die Studienfahrt nach Valencia, Spanien. Am Dienstagmorgen trafen wir 14 Schülerinnen und Schüler uns mit Herrn Koberg und Frau Bajda am Dortmunder Hauptbahnhof. Von dort aus ging es mit dem Zug zum Düsseldorfer Flughafen und dann weiter nach Valencia. Da wir schon mittags angekommen waren, hatten wir noch den Nachmittag zur Verfügung. Diesen nutzen wir für einen kleinen Rundgang, um die Stadt zu erkunden. Den ersten Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Essen auf dem Placa de la Virgen ausklingen. Einige von uns probierten die Paella, ein typisches spanisches Gericht, das in Valencia kreiert wurde.

Am Mittwoch, unserem zweiten Tag, schauten wir uns die Kathedrale von Valencia an und besuchten ein Keramikmuseum. Da an diesem Tag ein Nationalfeiertag war, waren einige Straßen gesperrt, sodass wir ein paar Sehenswürdigkeiten auf den nächsten Tag verschieben mussten. Den Rest des Tages verbrachten wir dann bei 27 Grad am Strand, gingen Schwimmen und genossen die Sonne. Auch dort waren sehr viele Spanier, die zusammen gefeiert haben. Am Abend saßen wir noch zusammen unter Palmen in der „grünen Lunge“, ein trockengelegtes Flussbett, das heute als Freizeitparadies dient.

Am Donnerstagmorgen besichtigten wir den Mercat Central, die größte überdachte Markthalle Europas. Dort gab es unzählige Stände mit frischem Fisch und Meeresfrüchten, aber auch mit spanischem Schinken und ganz vielen Obstsorten, die bei uns gar nicht zu finden sind. Von der Markthalle gingen wir weiter zum Torres de Serranos, dem alten Stadttor von Valencia. Das Stadttor besteht aus zwei Türmen, die 33 Meter hoch sind. Von dort oben hatten wir einen tollen Blick über die Stadt und haben natürlich viele Fotos gemacht. Mit dem Bus fuhren wir dann zum Wissenschaftsmuseum in der Stadt der Künste. Es gab viele Möglichkeiten, autodidaktisch mitzumachen, sodass es ein spannender Nachmittag wurde. Zudem war eines der Hauptthemen des Museums die Neurobiologie, welche wir zurzeit im Unterricht behandeln, sodass wir schon einige Vorkenntnisse einbringen konnten. Ein Großteil unserer Gruppe verbrachte den Abend wieder am Strand und genoss das warme Wetter und das Meer, die anderen von uns bummelten durch die Einkaufsstraßen der Stadt. Es war manchmal gar nicht so leicht, sich in den kleinen Gassen zurechtzufinden, da die meisten sich sehr ähnlich sahen.

An unserem vorletzten Tag, am Freitag, ging es früh raus, da wir eine Bootstour im Naturpark Albufera gemacht haben. Nach einer längeren Anreise sowohl mit Bussen als auch zu Fuß, erreichten wir endlich unseren Zielort. Vor der Bootstour erhielten wir noch ein paar Informationen über die Entwicklung des Sees und des Naturparks. Mit dem Boot fuhren wir dann über den See und durch das Schilf. Dabei wurde uns viel über die Vögel und Fische erzählt, die dort leben und die wir gesehen haben. Zurück zum Hostel fuhren wir mit dem Taxi, da es an diesem Tag ein Problem mit den Bussen in der Stadt gab. Nach dem anstrengenden Tag hatten alle Hunger und wir gingen erst einmal etwas essen. Unseren letzten Abend verbrachten wir alle zusammen. Wir saßen erst in einer Bar und setzten uns ein letztes Mal unter „unsere“ Palme, unter der wir die Abende genossen haben.

Am Samstagmorgen ging es schließlich zum Flughafen. Während auf dem Hinflug noch viel geredet und über die Reihen hinweg Uno gespielt wurde, verbrachten die meisten den Rückflug schlafend. Oder versuchten es zumindest. In Düsseldorf angekommen, trennten wir uns schon von den ersten, die von dort aus abgeholt wurden. Wir anderen fuhren noch gemeinsam mit Herrn Koberg zurück nach Dortmund. Dort endete schließlich unsere schöne Studienfahrt, die kaum besser hätte sein können. Wir hatten Sonne, Strand und Meer, dazu Kultur. Die perfekte Mischung.

Text: Frederike Buß (Q2)
Fotos: Agnes Bajda

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.