Schulsanitätsdienst-Ausbildung 2019

In der diesjährigen Projektwoche haben einige Schülerinnen und Schüler aus den siebten und achten Klassen an dem Projekt des Schulsanitätsdienstes in Kooperation mit den Maltesern teilgenommen. Die Ausbildung zum Schulsanitäter besteht aus drei Modulen, von denen die Schülerinnen und Schüler bereits zwei in der Projektwoche erfolgreich absolviert haben. Die Woche wurde am Freitag mit einem Ausflug zum Hospiz der Malteser Dortmund abgeschlossen, an diesem Tag der Ausbildung haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Sterblichkeit auseinandergesetzt.  

In der restlichen Woche wurden zahlreichen Übungen, wie beispielsweise die Reanimation an einem Dummy oder Simulationen von Notfällen auf dem Schulhof, von der zukünftigen Generation von Schulsanitätern durchgeführt, um das Konzept der ersten Hilfe zu verinnerlichen und um zu lernen, wie wichtig es ist Notlagen zu erkennen und seinen Mitmenschen gegebenenfalls helfen zu können. 

In der zweiten Hälfte der Osterferien absolvieren die Schülerinnen und Schüler das dritte und letzte Modul, bevor diese an einer zweitägigen Prüfung teilnehmen, um die Ausbildung zum Schulsanitäter endgültig abzuschließen und um fortan aktiv im Schulsanitätsdienst mitwirken können. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil, in dem das gelernte Wissen angewendet werden soll. 

Obwohl die Ausbildung nicht nur aus praktischen Übungen bestand, sondern auch aus theoretischen Einheiten, damit die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, wieso sie die entsprechenden Maßnahmen durchführen, haben diese strebsam und aufmerksam dem Unterrichtsgeschehen gelauscht und kritische Nachfragen gestellt. Die bisherige sowie die weitere Ausbildung wird von Claudia Gräts (Koordinatorin Schulsanitätsdienst Paderborn) und Jan-Philipp Reich (Schüler der Qualifikationsphase 2 und bisheriger Leiter des Schulsanitätsdiensts am Stadtgymnasium Dortmund) durchgeführt. 

Insgesamt hatten sich alle Schülerinnen und Schüler gefreut, dass sie die Möglichkeit hatten an diesem Projekt teilzunehmen und sie fühlen sich auch schon nach dem Absolvieren der ersten beiden Module in der Lage in Zukunft Ihren Mitmenschen zu helfen. 

Text und Fotos: Jan-Philipp Reich

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