Schüleraustausch in den Herbstferien 2013 – Zwei Wochen Italien

1Am Morgen des 21.Oktober fuhren wir, 16 Schüler des StG Dortmund, über München nach Rovereto in Italien. Dort wurden wir am frühen Abend von unseren Gastfamilien in Empfang genommen und fuhren in Richtung Gardasee und Riva del Garda weiter. „Zu Hause“ angekommen gab es das erste aber nicht das letzte Mal, für viele Pasta oder Pizza. Es scheint zu stimmen, dass viele Italiener sehr häufig Pizza und Pasta essen.

Am nächsten Tag haben etliche Familien Ausflüge unternommen, da Sonntag war. So haben einige Verona oder den Gardasee kennen gelernt. Ich selbst habe Verona besucht. Es ist eine relativ große Stadt mit einer typisch italienischen Altstadt, jedoch auch mit vielen teuren Geschäften.

Der Montag war der erste Schultag für uns. Die Schule in Riva del Garda unterscheidet sich in einigen Punkten von dem StG. So gibt es in jedem Raum einen Beamer und ein Smartboard. Außerdem ist der Unterricht grundlegend anders. Die Schüler beteiligen sich kaum, da die Lehrer den ganzen Unterrichtsstoff vortragen und die Schüler schreiben diesen mit. In Englisch und Deutsch war die meiste Schülerbeteiligung und in diesen Fächern konnten wir – deutschen Schüler – uns sehr gut einbringen. In den anderen Fächern verstanden wir aufgrund nur weniger Italienisch-Kenntnisse selbstverständlich nicht alles. Aber sehr viele Schüler konnten sich mit Latein behelfen und einiges ableiten. Deshalb war es auch sehr hilfreich, dass auf dem Smartboard der Unterrichtsstoff zu lesen war.

Die Schulwochen in Italien gehen bis einschließlich Samstag und deshalb haben die Familien erst am Sonntag einen großen Ausflug gemacht. Unter der Woche haben sich aus diesem Grund viele von uns Dortmunder Schülern in Riva getroffen und die Stadt erkundet.

2Am Sonntag haben die meisten Familien Venedig besucht und so haben sich viele Dortmunder Austauschüler dort durch Zufall am Markusplatz getroffen. Die Familien sind daraufhin gemeinsam mit ihren eigenen Kindern und uns Austauschschülern durch Venedig gezogen.Wir alle haben Venedig als eine sehr schöne und spannende Stadt empfunden, aber die Verkäufer, die diese vermeintlich so typischen Theatermasken verkauft haben, waren zu zahlreich und haben das wunderschöne Gesamtbild etwas gestört.

Dann folgte schon die letzte Schulwoche, die jedoch nur bis zum Donnerstag ging. Denn am Samstag war ein Feiertag und so gab es einen beweglichen Ferientag am Freitag. Die Chance etwas von der Region zu sehen, haben einige von uns in dieser Woche nochmal genutzt: besucht wurden zum Beispiel Malcesine, Limone oder Torbole; alles Städte am Gardasee.

Malcesine ist eine größere Stadt mit sehr vielen kleinen und schönen Gassen. Es gibt dort auch eine Burg, von der man einen guten Überblick über den Gardasee hat. Limone liegt auf der anderen Seeseite. Es ist eine sehr kleine Stadt mit einem umso größeren Kiesstrand.

Am Freitag, unserem letzten kompletten Tag, waren die Schüler von uns, die noch nicht Venedig besucht hatten, dort. Andere aßen bei der ganzen italienischen Familie ein Feiertagsessen, dafür haben sich alle gut angezogen. Gemeinsames Essen hat in der italienischen Kultur einen sehr hohen Stellenwert.

In diesen 14 Tagen haben alle deutschen Austauschschüler viele Erfahrungen gesammelt, haben etwas von Italien kennengelernt, also die Landschaft, Sitten oder Lebensweisen und natürlich die Sprache.

Viele Austauschschüler haben Freundschaft geschlossen und haben sich sehr wohl gefühlt.

Text und Fotos: Bent Schiemann, Klasse 9a

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