Die „Grüne Schule“ am Stadtgymnasium

Hummeln, Wespen oder Bienen? Das ist doch alles das Gleiche! Und Spinnen zählen so oder so zu den unangenehmsten Tieren! Um diese Vorurteile und Missverständnisse bei Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen abzubauen, bietet die „Grüne Schule“ in Dortmund zahlreiche Möglichkeiten diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Fernab vom gewohnten Klassenraum und in der freien Natur lernen die Schülerinnen und Schüler des Stadtgymnasiums dortam lebenden Objekt, was es zum Bei-spiel heißt, Bienen und Hummeln voneinander zu unterscheiden.

Auch außerhalb des Biounterrichts war die „Grüne Schule“ am Stadtgymnasium Thema und wurde im Rahmen des Deutschunterrichts in der Reihe zum Argumentieren eingebunden. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse von ihren Erfahrungen aus den letzten beiden Jahren in Form einer Stellungnahme berichten. Für die Schülerin Yade steht die Sicherheit dabei im Fokus. Sie findet:„Man lernt dort einige Dinge über die Natur und besonders auch darüber, welche Tiere und Pflanzen giftig oder schädlich sind.“ Edwin rückt den Aufklärungscharakter der „Grünen Schule“ in den Fokus: „Man verliert die Angst vor kleinen Tieren wie Bienen, Spinnen oder anderen Insekten. Jetzt habe ich keine Angst mehr vor Bienen und kann sie sehen, ohne den Drang zu haben wegzurennen.“ Rojhat schätzt die praktische Anwendung von Unterrichtsinhalten in der Natur: „Das Allgemeinwissen wird dadurch verbessert und man lernt Dinge, die man auch im Unterricht anwenden kann.“ Für Zahra steht auch trivial Erscheinendes im Vordergrund, denn: „Man kann dort viel lernen und dabei auch Spaß haben.“

Abschließend kann gesagt werden, dass der Unterricht und der „Grünen Schule“ für die Schülerinnen und Schüler des Stadtgymnasiums eine Abwechslung zum regulären Klas-senunterricht darstellt, der Spaß und Wissenserwerb miteinander verbindet.

Weitere Eindrücke von der „Grünen Schule“ erhalten Sie in unserem Video.

Text: Lara Fischer

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