Eine schöne Tradition des Stadtgymnasiums wurde, am vergangenen Freitag, wiedererweckt.
Von Lehrern, Eltern und Schülern wurden vormittags eine Vielzahl verschiedener Workshops, von Action Painting und chinesische Schriftzeichen über Amnesty International, Kochen mit der Sonne bis zu Tanz und Windkraft angeboten. Nachmittags wurde “Gemeinschaft gefeiert” – so das Motto des Tage.
Die gesamte Pausenhalle war gefüllt mit verschiedenen Essensständen der internationalen Küche, in vielen Klassenräumen fanden Präsentationen und Theaterstücke statt, auf dem Schulhof gab es die Sportspiele.
Ein Highlight des Tages war auch die Veröffentlichung des diesjährigen Jahrbuches.
Zum Artikel von Carsten Büker:
Der Funke sprang über
Das diesjährige Schulfest des Stadtgymnasiums war ein voller Erfolg
Am Stadtgymnasium fand am vergangenen Freitag das diesjährige Schulfest unter dem Motto „Energien freisetzen – Gemeinschaft feiern“ statt. Die Veranstaltung war in zwei Blöcke aufgeteilt: Morgens fanden Workshops der Schülerinnen und Schüler statt, deren Ergebnisse am Nachmittag der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Die Workshops hatten im weiteren Sinne alle mit Energie zu tun. So gab es Projekte der Naturwissenschaften zu erneuerbaren Energien, Sportaktivitäten, um eigene Energien freizusetzen und Projekte wie das „Action Painting“, die auch geistige Energien frei machten.
Der Nachmittag diente dann der Präsentation. Schüler, Eltern, Lehrer, Freunde und Förderer des Stadtgymnasiums hatten die Gelegenheit, alle Projekte näher kennenzulernen. So wurde bei „Kurbel dir eine Waffel“ fleißig um eine kleine Köstlichkeit gerungen. Dabei wurde durch Drehen an einer Kurbel ein Stromkreis geschlossen, der das Waffeleisen mit Energie versorgte. Das schon erwähnte „Action Painting“ wandelte auf den Spuren des bekannten Künstlers Jackson Pollock. Die Schüler präsentierten dabei Malerei aus der Bewegung heraus, ganz im Sinne der Performance-Art. Aus dem Teilnehmerkreis hieß es hierzu: „Ist mal was ganz anderes. Bewegungen, die man sonst nicht erkennen würde, wurden hier im Bild festgehalten. Es hat Spaß gemacht, besonders auch mal etwas in der Gemeinschaft zu entwickeln.“ Höhepunkte gab es auch im naturwissenschaftlichen Bereich, wie z.B. der Bau von verschiedenen Sonnenkollektoren aus einfachen Mitteln, um damit u.a. Tee oder auch Würstchen zu kochen. Das Projekt wurde von der DEW unterstützt, die hier sogar personell zu Hilfe kam. Großzügig gefördert wurde ebenfalls ein Gestaltungsprojekt der Toiletten von Seiten der RWE. Hier haben Schüler der Klasse 6 zwei Toilettenanlagen vollkommen neu gestaltet und damit auch wieder dauerhaft attraktiv gemacht. „Hoffentlich nur ein Anstoß und der Beginn einer kompletten Renovierung“, war darüber von mehreren Seiten zu vernehmen. Auch waren weitere Unterstützer und Sponsoren am Freitag aktiv. Der „Ballonzauber“ veranstaltete nicht spontan nur einen Workshop am Vormittag, sondern stellte am Nachmittag auch noch einen Ballonzauberer zur Verfügung. Die „Pfeil-und Bogenwelt“ veranstaltete ebenfalls einen sehr beliebten Workshop rund ums Bogenschießen. Auch waren zwei Vereine zum Thema „Segelfliegen“ samt zweier funktionstüchtiger Segelflugzeuge angereist. Dazu gab es auch die Gelegenheit, sich mit einen Flugsimulator in die Kunst des Segelfliegens einweihen zu lassen.
Neben all dem gab es noch Ausstellungen zur Geschichte des Schulgebäudes am Heiligen Weg zu bewundern. Sketche und Theateraufführungen waren ebenfalls zu sehen. So kämpften die Schüler der Klasse 6d frei nach Loriot mit den Tücken einer Nudel oder eröffneten mit dem Papst eine Herrenboutique. Letzteres unter großer Anteilnahme der zahlreichen Zuschauer und mit Bravour.
Für das kulinarische Wohl sorgten zahlreiche Angebote verschiedenster Art. Das üppige Kuchenbuffet wurde genauso gerne von den hungrigen Gästen angenommen, wie der dazugehörige Getränkestand, die internationalen Speisen, welche die Schüler morgens selbst zubereitet hatten und als Geheimtipp die französische Crepestube, die zeitweise wegen Überfüllung geschlossen werden musste. Besonderer Dank gilt hier allen tatkräftigen Helfern, allen voran den Eltern.
So war den unter den zahlreichen Besuchern auch die einhellige Meinung anzutreffen, dass die Stimmung sehr gut war, die Projekte spanend und gut präsentiert wurden und es zu schnell ein Ende gefunden hat. Die Veranstaltung war nämlich bis zu ihrem offiziellen Ende um 18 Uhr noch so gut gesucht, dass sie dann doch erst gegen 18.45 Uhr aufgelöst werden konnte.
Eine Schülerin fasste das Gesamturteil dann auch treffend zusammen: „Es war viel besser, als ich vorher gedacht habe. Ich hoffe, dass es nicht das letzte Fest war, das ich erlebt habe, sondern nur das erste einer langen Reihe!“
Zum Fest passend erschien auch, nach längerer Pause, das aktuelle Jahrbuch des StG, welches über die Aktionen des letzten Schuljahres informiert. Dieses kann in der Schule gegen einen geringen Betrag erworben werden.