Das Lesetagebuch – ein Konzept zur Individuellen Förderung

Der neueste Baustein im Rahmen der
Leseförderung ist ein seit 2008 begonnenes fächer- und jahrgangsübergreifendes
Konzept zum Lesetagebuch. Das
Lesetagebuch ermöglicht einen persönlichen Zugang zu einem Roman, erlaubt es,
im eigenen Arbeitstempo Lektüreerfahrungen und –schwierigkeiten zu äußern und
regt zur eigenständigen Produktion unterschiedlicher Texte sowie zum Austausch
über Literatur an.

Wichtiges Ziel dieses jahrgangs-
und fachübergreifenden Konzeptes ist neben der Lesemotivation ein Zuwachs an
Methodenkompetenz zur Erschließung von Literatur sowie die Schulung der
Selbstreflexion.

Die Arbeit mit dem Lesetagebuch
im Unterricht ermöglicht zusätzlich eine gezielte Beratung im Hinblick auf Lernstrategien,
Lesetechniken, Notier-, Schreib-, Rechtschreib-, Konfliktlösungsstrategien und
Konzentrationsproblemen und bietet Freiräume für individuelle Fördergespräche.

Im Rahmen des Deutschunterrichts
findet in der Klasse 5 eine methodische Einführung zum Lesetagebuch, die
grundlegende Vermittlung möglicher Lesestrategien sowie eine erste Umsetzung
statt. Das Konzept wird in der 6. Jahrgangstufe fortgeführt, um den Umgang mit
dem Lesetagebuch weiter zu schulen. Ab Klasse 7 wird das Lesetagbuch in anderen
Fächern mit fächerspezifische Schwerpunktsetzung (auch non-fiktionale
Literatur) im halbjährlichen Wechsel übernommen (z.B. Geschichte,
Religion/Praktische Philosophie, Mathematik, Physik). Das Fach Englisch
übernimmt die Weiterführung in der Jahrgangsstufe 8, in den Klassen 9
beteiligen sich die Fächer Deutsch und Politik in Verbindung mit dem
Zeus-Projekt an diesem Konzept.

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